Daniël Ploeger
war von 1987 bis 1997 Trompeter und später Posaunist beim
Blasorchester „Vlijt & Volharding“ (Fleiß und Beharrung) in seinem
Heimatsdorf Oost-Souburg, Niederlande. Danach studierte er u.a. am Königlichen
Konservatorium in Den Haag und an der „Herbert von Karajan“ Orchesterakademie
der Berliner Philharmoniker. Als Posaunist spielte Daniël bei Orchestern wie
dem Staatsorchester Stuttgart und den Berliner Philharmonikern, sowie Ensembles
für zeitgenössische Musik wie Ictus in Brüssel und KNM Berlin, wo er seit 2007
festes Mitglied ist. Von 2005 bis 2007, arbeite Daniël als Lehrer für das
Musikerziehungsprojekt der Barenboim-Said Stiftung in Westjordanland. Seit 2008 ist Daniël Ploeger zunehmend als
Performance- und Installationskünstler, sowie als Akademiker tätig. Seine
künstlerischen Arbeiten wurden in Museen und Galerien in Europa und China
gezeigt. Seine Texte im Bereich Medienkunst und Kulturwissenschaften wurden in
internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht. Momentan arbeitet Daniël an
einer Doktorarbeit an der University of Sussex in Grossbritanien. Er ist
Lehrbeauftragter für neues Musiktheater, Performance Kunst und Technologie and
der University of Sussex und Brunel University West London. Einmal hat Daniël Ploeger den 6. Preis bei einem Wettbewerb
gewonnen.
Samuel Stoll
ist gebürtiger Schweizer und hat mit 14 Jahren erfolgreich die Traktorprüfung bestanden. Mit 22 Jahren bestand er erfolgreich die Autoprüfung. Während 5 weiterer Jahre studierte er Horn bei Jakob Hefti an der Musikhochschule Luzern. Seit Abschluss des Studiums für Experimentelles Musiktheater bei Georges Aperghis, an der Hochschule der Künste Bern, ist Samuel Stoll freiberuflicher Musiker und Performer. So ist er regelmäßiger Gast in folgenden Ensembles: Kammerensemble Neue Musik Berlin, Collegium Novum Zürich, adapter, antipodes, chronophonie, ensemble tzara und im Klangforum Wien. Seine Performances und Installationen wurden schon am Kunstmuseum Solothurn und am Museum für Gegenwartskunst Basel gezeigt. Samuel ist Gründungsmitglied von „Weitwinkel“ (Verein für zeitgenössisches Musiktheater). Samuel spielt auf einem mikrotonalen Horn welches in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Bern und Konrad Burri entstanden ist. Er hat langjährige Erfahrungen in verschiedenen schweizer Blasmusikvereinen gesammelt und Arbeitet jetzt auch als Lehrer für verschiedene regionale Orchester.
Mariel Jana Supka
studierte an der UdK in Berlin Schulmusik mit Hauptfach Gesang und absolvierte im Jahr 2001 ihr Schauspielstudium an der Berliner Schule für Schauspiel. Seitdem ist sie als freie Schauspielerin im deutschsprachigen Raum tätig, wobei ihre Arbeitsschwerpunkte im Bereich des neuen Musiktheaters und der Stückentwicklung liegen. Sie spielte unter anderem am Gorki Theater, am Theater Hebbel am Ufer, am Theater Neumarkt in Zürich und dem Théatre Capucins in Luxemburg zum Beispiel unter der Regie von Gesine Danckwart, Lukas Matthaei, Viktor Bodó, Daniel Ott und Cordula Däuper. Sie ist Gründungsmitglied des Musiktheaterensembles leitundlause mit dem sie unter der Leitung von Matthias Rebstock regelmäßig Stücke erarbeitet, in deren Zentrum zum einen die szenische Interpretation neuer Vokalkompositionen (zum Beispiel von George Apergis, Michael Hirsch und Cathy Berberian) steht, aber auch die eigene Neubearbeitung gefundener Musikstücke und die Erarbeitung eigener Vokal– und Geräuschkompositionen. Mit leitundlause gewann sie den 1. Preis beim „7. internationalen Musikwettbewerb für junge Kultur 2001“ in Düsseldorf und gastierte auf verschiedenen internationalen Festivals.
Vor drei Jahren hat sie angefangen Tuba zu lernen und spielt seit sechs Monaten im
Frauenblasorchester Berlin e.V., obwohl sie das große Latinum hat.